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Psychiatrie von A bis Z

Erfahren Sie im "ABC der Psychiatrie" Wissenswertes über psychiatrische Krankheitsbilder, Behandlungsmöglichkeiten und weitere Themen rund um die Psychiatrie.

Psychiatrie von A-Z

Erfahren Sie wissenswertes

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Therapien

Die Therapie (griechisch für „Dienst“) bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ziel des Therapeuten ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktionen. Das Spektrum der therapeutischen Maßnahmen in der Psychiatrie ist sehr vielfältig. Neben Psychopharmaka und Psychotherapie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um seelisch kranken Menschen zu helfen: Musik-, Kunst- und Gestaltungstherapie, Beschäftigungs- und Arbeitstherapie, Gedächtnis-, Selbstsicherheits-, Entspannungs- und Autogenes Training, Sozial- und Kochtraining; Milieutherapie, psychosoziale Betreuung; Krankengymnastik, Bewegungs-, Sport-, Atem- und Sprach- sowie physikalische Therapie; Lichttherapie, Schlafentzug und vieles mehr. Auch die Seelsorge hat einen festen Platz in der Begleitung psychisch Kranker. Angehörigengruppen vervollständigen das Angebot. Jede Therapie ist genau auf den einzelnen Patienten zugeschnitten, sie ist individuell und orientiert sich immer wieder neu am Krankheitsverlauf. An der Therapie beteiligt sind Pflegekräfte, Ärzte, Psychologen und spezialisierte Therapeuten.

Transkulturelle Psychiatrie

Das Erleben und das Verständnis von Krankheit ist in verschiedene Kulturkreisen oft deutlich unterschiedlich ausgeprägt. Diese Unterschiede können, neben den sprachlichen Schwierigkeiten, insbesondere bei psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen eine sinnvolle Therapie erschweren oder sogar gänzlich verhindern. Aus diesem Grund versucht die Transkulturelle Psychiatrie/Psychotherapie eine an den spezifischen Bedürfnissen von Patienten mit Zuwanderungserfahrungen orientierte Therapie zu verwirklichen. Dies geschieht z.B. durch den Einsatz von muttersprachlichen Therapeuten und Dolmetschern, durch muttersprachliche Infobroschüren und Materialien, spezifische Gruppenangebote sowie die Berücksichtigung kulturell geprägter Vorstellungen von Krankheit und die Reflektion eigener Vorurteile auf Seiten des therapeutischen Teams.
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