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Psychisch krank - was nun?

Wegweiser Psychiatrie bietet Betroffenen und Angehörigen Hilfestellung

Der „Wegweiser Psychiatrie“ vermittelt einen Überblick über bestehende Einrichtungen und Dienste für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen in Baden-Württemberg. Er soll ihnen bei der Suche nach entsprechenden Einrichtungen und Diensten behilflich sein. Gegliedert ist er nach Regionen sowie Stadt- und Landkreisen sowie eine Hilfestellung bei der Suche nach Ansprechpartnern vor Ort.

Gleichzeitig dokumentiert der „Wegweiser Psychiatrie“ den hohen Stand der psychiatrischen Versorgung in Baden-Württemberg. Zur medizinischen Infrastruktur im stationären und ambulanten Bereich zählen hierbei die Psychiatrischen Fachkrankenhäuser – insbesondere auch die Zentren für Psychiatrie –, die Psychiatrischen Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern, die niedergelassenen Psychiaterinnen und Psychiater sowie ärztliche und psychologische Psychotherapeuten. Darüber hinaus bieten auch die in den vergangenen Jahren gezielt ausgebauten Psychiatrischen Tageskliniken modernste Therapieansätze. Ergänzt wird das Angebot durch die seit 2002 landesweit eingeführten Psychiatrischen Institutsambulanzen, die Kliniken angegliedert sind.

Als weiterer Baustein der medizinischen Versorgung steht den betroffenen Menschen eine gut ausgebaute Gemeindepsychiatrie zur Verfügung. Mit den dort verankerten Hilfeangeboten, etwa den Sozialpsychiatrischen Diensten, Psychiatrischen Tagesstätten, ambulant betreuten Wohnangeboten und weiteren komplementären Einrichtungen, werden stationäre Klinikaufenthalte vermieden oder zumindest verkürzt. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, dass durch eine wohnortnahe Versorgung auch schwer chronisch psychisch kranken und seelisch behinderten Menschen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht wird.

Die Selbsthilfe und die ehrenamtliche Tätigkeit im psychiatrischen Bereich stellen ein weiteres Element in dem breit aufgestellten Versorgungssystem in Baden-Württemberg dar. Diese wertvolle und wichtige Arbeit ergänzt die professionellen Hilfeangebote.Gerade dieses bürgerschaftliche Engagement begegnet der Stigmatisierung oder Ausgrenzung psychisch kranker Menschen wirkungsvoll. Mein Dank gilt daher allen Menschen, die als Bürgerhelferinnen und Bürgerhelfer, in Patientenclubs, Kontaktgruppen und Selbsthilfegruppen mit ihren Aktivitäten hierzu nachhaltig beitragen.

Der „Wegweiser Psychiatrie“ richtet sich gleichermaßen an Betroffene und deren Angehörige sowie an Fachkräfte in den Einrichtungen und Diensten. Um als Adressenwerk auf Dauer von Nutzen zu sein, erfolgt eine regelmäßige Aktualisierung.

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