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Klinik für Suchttherapie


Die Klinik

Die Klinik für Suchttherapie bietet im Klinikum am Weissenhof die differenzierte Diagnostik und Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen an. In unseren vier Stationen bieten wir ein qualifiziertes Behandlungsangebot, das dem Schweregrad und der Verlaufsform des einzelnen Patienten entsprechend angepasst wird. Hinzu kommen teilstationäre Angebote und eine Ambulanz für Suchtkranke (PIA Sucht).

Schwerpunkte

Unsere Schwerpunkte sind:

  • Die Behandlung von akuten Rauschzuständen
  • Der körperliche und psychische Entzug von psychoaktiven Substanzen
  • Die Auseinandersetzung mit der Suchtkrankheit und ihren physischen, psychischen und sozialen Folgen
  • Die Förderung eines gesundheitsorientierteren Lebensstils und die Stabilisierung der Motivation sich dahingehend zu verändern
  • Die Beratung und Hilfestellung zur Inanspruchnahme weiterführender Behandlungsmaßnahmen

Stationen

Die Station S 8 behandelt Patienten mit besonders gravierenden körperlichen, psychischen und sozialen Folgeschäden ihrer Abhängigkeit (man spricht auch von CMA-Patienten und von Multimorbidität). Sie behandelt aber auch Abhängigkeitskranke mit einer psychischen Begleiterkrankung (also mit sogenannten Doppeldiagnosen oder einer sogenannten Komorbidität). Es stehen 24 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Die Station S12 NDE „Nische“ befasst sich mit der qualifizierten Entzugs- und Motivationsbehandlung aller von illegalen Drogen abhängigen Patienten. Wir haben 16 stationäre Behandlungsplätze.

Die Station S 13 ermöglicht in ihrem schließbaren Bereich die Behandlung von Abhängigkeitskranken, die wegen akuter Eigen- und Fremdgefährdung vorübergehend des besonderen Schutzes bedürfen. Wir haben derzeit 22 schließbare Behandlungsplätze.

Die Station S 14 führt eine qualifizierte Entzugs- und Motivationsbehandlung aller von legalen Substanzen (Alkohol, Medikamente) Abhängigen durch. Es stehen dafür 24 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Teilstationäre Behandlung

Neben der vollstationären Behandlung bieten wir auf allen Stationen (außer Station S13) auch teilstationäre (integrierte tagesklinische) Behandlungen an.

Institutsambulanz für Suchtkranke

Die Institutsambulanz für Suchtkranke ergänzt unser stationäres und tagesklinisches Angebot. Zu ihren Aufgaben gehört die ambulante Weiterbehandlung (Nachsorge) von schwer beeinträchtigten und besonders rückfallsgefährdeten Abhängigkeitskranken. Eine weitere Aufgabe ist die vorstationäre Abklärung der Behandlungsindikation, Verbesserung der Behandlungsmotivation, Abbau von Schwellenängsten und die Entscheidung, ob statt einer stationären auch eine und, wenn ja, welche ambulante Behandlung möglich ist.
Die Ambulanz arbeitet mit den niedergelassenen Ärzten und den psychosozialen Beratungsstellen eng zusammen.

Regelmäßige Ehemaligentreffen sind
ein Bestandteil unseres Nachsorgeangebots.

In Form externer Konsile werden Suchtkranke auch in den umliegenden Allgemeinkrankenhäusern beraten. Unsere internen Konsile sind ein bereichsübergreifendes Beratungs- und Mitbehandlungsangebot an die übrigen Kliniken am Klinikum am Weissenhof.

Die Räume der Institutsambulanz befinden sich im Untergeschoss der Station 16.

Regionales Versorgungskonzept

Als Teil eines Krankenhauses mit regionalem Versorgungsauftrag arbeiten wir eng mit niedergelassenen Ärzten, Beratungsstellen und Fachkrankenhäusern für Suchtkranke sowie mit anderen komplementären Einrichtungen zusammen.

Regelmäßige Kontakte pflegen wir zu den regionalen Selbsthilfegruppen, die ihrerseits Informationsabende auf unseren Stationen anbieten.

Unsere Mitarbeiter sind in verschiedenen regionalen Arbeitskreisen (der Suchthilfe und Suchtprophylaxe) vertreten. Wir sind Mitglied im Bundesverband der stationären Suchtkrankenhilfe („buss"), Kassel.

Kooperationen

Eine besonders enge Kooperation besteht mit den Rehabilitationseinrichtungen „Jagsttal" in MöckmühlZüttlingen und „Friedrichshof" in Obersulm, sowie der Jugend- und Drogenberatung/Kontaktladen in Heilbronn.

Entwicklung der Klinik für Suchttherapie

Die vordringliche Aufgabe der Klinik für das Jahr 2006 besteht in der Konsolidierung ihrer Angebote in der primären Gesundheitsversorgung und dem Erhalt der Rehabilitationseinrichtung der Klinik.




Chefarzt:
Dr. Thomas Heinrich

Pflegedienstleitung:
Peter Stumpf

Sekretariat Frau Roth/Frau Böttcher:
(07134) 75-1420

Besuchszeiten:
bitte auf der jeweiligen Station erfragen

Stationen:
S 8, S12, S13, S14


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