Therapieangebote Die auf die Diagnose abgestimmten medikamentösen Behandlungsverfahren werden ergänzt durch vielgestaltige physiotherapeutische Maßnahmen unseres Krankengymnastik-Teams, das durch Schüler der Krankengymnastikschule Waldenburg ergänzt wird. Die Logopäden führen die Therapie der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen durch. Bei Bedarf wird ein Neuropsychologe hinzugezogen. Die für uns zuständigen Sozialarbeiter beraten die Patienten in Fragen der Rehabilitation, Betreuung und Heimplatzsuche. Das pflegerische Team unterstützt und fördert die Patienten in individueller Weise bei der Erlernung und Erhaltung ihrer lebenspraktischen Fähigkeiten. Auch die Beratung und Anleitung in pflegerischen Angelegenheiten von Patienten und Angehörigen gehört zu den Aufgaben der Pflegekräfte. Auf ambulanter Basis wird eine Spezialambulanz für Bewegungsstörungen angeboten, die unter anderem zur Botulinum-Toxin-Behandlung von Dystonie-Patienten lebhaft genutzt wird. Ein Schwerpunkt liegt darüber hinaus in der ambulanten Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen und immunologischen Erkrankungen des Nervensystems. 
Schlaganfall-Schwerpunkt Die Klinik für Neurologie hat sich in den vergangenen Jahren intensiv um eine Verbesserung der Akutversorgung, aber auch der Frührehabilitation von Schlaganfallpatienten bemüht. Dabei sind wichtig: - Ärztliche Schlaganfallkompetenz rund um die Uhr
- Eingespielte Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen
- Vollmonitorisierter Überwachungsbereich
- Komplette diagnostische Ausstattung für die Frühphase
- Personal- und Patientenschulung sowie Laieninformationsveranstaltungen
Wir sehen unsere besondere Verantwortung in der Bereitstellung einer früh einsetzenden Rehabilitation mit dem Angebot einer rehabilitativen Versorgungskette für Schwerstbetroffene.
Schwerpunkt Multiple Sklerose Den häufig noch sehr jungen Multiple Sklerose-Patienten können wir zu Beginn ihrer Erkrankung ein modernes und komplettes diagnostisches Repertoire zur Verfügung stellen. Im weiteren Verlauf ihrer Erkrankung bieten wir auf der Basis evidenz-basierter Medizin und unter Berücksichtigung der individuellen Behinderung eine breite Palette therapeutischer und pflegerischer Maßnahmen an, die sowohl gegen die Erkrankung selbst als auch die dadurch hervorgerufenen Symptome gerichtet ist. Unser Hauptaugenmerk gilt sowohl der Alltagsbewältigung dieser schwerwiegenden Erkrankung als auch der Unterstützung der Selbsthilfegruppen. Speziell ausgebildete Pflegekräfte schulen, trainieren und informieren Multiple Sklerose-Patienten in der Handhabung und Injektionstechnik verschiedener Medikamente. 
Konzept der "Gestuften Pflege" Im Jahr 2005 wurde die bis dahin möglichst gleichmäßige Durchmischung mit Patienten unterschiedlicher Krankheitsschwere auf alle drei Stationen dahingehend verändert, dass das Konzept der „Gestuften Pflege" eingeführt wurde. In der Praxis bedeutet das, dass auf Station N1 ausschließlich Patienten mit geringem Pflegeaufwand und mutmaßlich kurzer Verweildauer aufgenommen werden. Dies erfordert bereits bei der Anmeldung, spätestens aber zum Aufnahmezeitpunkt eine fachärztliche und pflegerische Selektion. Dies erfordert vom stationsärztlichen Dienst neurologische Erfahrung und Entscheidungsfreudigkeit, von den Pflegekräften hohes Organisationsgeschick und von beiden Berufsgruppen ein besonderes Maß an ineinandergreifendem Arbeiten.
Die Erfahrungen des ersten Jahres mit diesem Konzept wurden von allen Beschäftigten als erfolgreich beurteilt.
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