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Schulische Angebote

Etwa 50 Patienten, verteilt auf sechs Stationen, werden von zwei Pädagoginnen und einem Honorarlehrer unterrichtet. Die Pädagogen sind in die jeweiligen Stationsteams integriert (Teilnahme an Teambesprechungen, Visiten, Supervisionen usw.) und den entsprechenden Funktionsbereichen zugeordnet.

Die Patientenschule hat die Funktion, mit adäquaten pädagogischen und sonderpädagogischen Maßnahmen die Patienten in ihrer Rehabilitation zu unterstützen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu deren Resozialisierung.

Schwerpunkte

Vermittlung elementarer Kulturtechniken mit lebenspraktischen Bezügen:

  • Alphabetisierung: Lesen und Schreiben (Synthese + Übergang von Buchstaben zu Wörtern)
  • Elementarisierung: Sinnerfassendes Lesen und Schreiben
  • Grundrechenarten
  • Deutsch für Ausländer, Erlernen der Alltagssprache

Festigung und Erhöhung des Bildungsstandes:

  • Unterstützender Unterricht als Vorbereitung zum Hauptschulabschluss für Schulfremde in den Fächern Deutsch, Mathematik, Wirtschaft und Politik
  • Individueller Unterricht zum Wiederholen von Inhalten

Anhand einer Eingangsdiagnostik werden die Patienten den entsprechenden schulischen Angeboten zugeordnet. In einer bedarfsgerechten pädagogischen Förderung wird versucht, zielgerichtet die vorhandenen Fähigkeiten zu verbessern und weiter zu entwickeln.