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Stationäre Angebote

Das stationäre Angebot der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie untergliedert sich in drei spezialisierte Bereiche:

Sicherheitsbereich/geschlossener Rehabereich

Station M 34/31

Station M 34/31

Unser Auftrag

Entsprechend dem gesetzlichen Auftrag der Besserung und Sicherung ergeben sich Therapieauftrag und Therapieanspruch.

Die Behandlung auf den Stationen M 34 und M 31 soll die Patienten, unter Beachtung der öffentlichen Sicherheit, dem zentralen Ziel eines künftigen suchtmittel- und deliktfreien Lebens näher bringen.

Schwerpunkte des Auftrags bestehen in der Motivationsarbeit, der Befähigung der Patienten zu weiteren Therapieschritten auf der offen geführten Station M 11 sowie der Krisenintervention.

Unsere Behandlungsziele

Auf der Basis einer fundierten Eingangsdiagnostik wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, welcher im Allgemeinen folgendes Zielspektrum erfasst:

  • Stabilisierung der Suchtmittelabstinenz
  • Motivationsarbeit
  • Tagesstruktur
  • Basisfertigkeiten eines selbstverantwortlichen Lebens
  • Soziale Kompetenzen
  • Sucht- und Deliktbearbeitung
  • Belastungserprobung durch gestuftes Arbeiten
  • Förderung von Körpergefühl und Kreativität
  • Zukunftsplanung (schulisch, beruflich, Freizeit)

Spezialangebote

  • Aromapflege
  • PC-Kurse
  • Freizeitpädagogik
  • Aktivgruppen Garten und Fitness
  • Patientenzeitung
  • Akupunktur

Station M 32/33

Station M 32/33

Stationsauftrag M 33

  • Aufnahme des Patienten
  • Herstellung von Therapiebereitschaft
  • Krisenintervention
  • Aufklärung des Patienten über die Erkrankung
  • Medikamentöse Einstellung
  • Beziehungsaufbau
  • Förderung der Ausdrucksmöglichkeit, auch in Krisensituationen
  • Beginn der Auseinandersetzung mit der Straftat (Psychotherapie)
  • Sicherung des Patienten zur Begutachtung bis zur Hauptverhandlung

Stationsauftrag M 32

  • Förderung und Erweiterung der Therapiebereitschaft
  • Unterstützung bei Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit der eigenen Störungsproblematik
  • Schulung der Kommunikationsfähigkeit als Grundlage der Bearbeitung seiner Erkrankung und Lebensgeschichte
  • Deliktbearbeitung
  • Einschätzung sowohl in psychiatrischer, forensischer, somatischer und sozialer Hinsicht
  • Entwicklung angemessener Bewältigungsstrategien
  • Psychoedukation
  • Förderung der sozialen Kompetenz
  • Stufenweise Belastungserprobungen

Unsere Behandlungsziele

Die Aufgabe der Behandlung des Maßregelvollzugs ist die Besserung und Sicherung der Patienten, Rehabilitation und Reintegration in die Gesellschaft, mit dem Ziel, künftig selbstständig im Rahmen der eigenen Möglichkeiten straffrei leben zu können.

Das Behandlungsziel wird unter anderem erreicht durch:

  • Behandlung der psychischen Erkrankung (differenzierte Diagnosestellung)
  • Auseinandersetzen mit der Straftat
  • Förderung der Alltagskompetenz (Hilfe zur Selbsthilfe)
  • Förderung der sozialen Kompetenz
  • Nachreifung der Persönlichkeit

Spezialangebote

  • Haushaltstraining
  • Kognitives Training basierend auf COGPACK und Gruppenangebot Kognitives Training nach Stengel
  • Entspannungstraining progressive Muskelrelaxation
  • Akupunktur
  • Anti-sexuelle-Aggressions-Training (ASAT) für sexuelle Straftäter

Offener Rehabereich

Station M 11

Station M 11

Unser Auftrag

Entsprechend dem gesetzlichen Auftrag der Besserung und Sicherung ergeben sich Therapieauftrag und Therapieanspruch.

Die Behandlung auf den Station M 11 soll die Patienten, unter Beachtung der öffentlichen Sicherheit, dem zentralen Ziel eines künftigen suchtmittel- und deliktfreien Lebens näher bringen.

Schwerpunkte des Auftrags bestehen in der Entwöhnungsbehandlung, der Vorbereitung auf die Adaptionsphase, sowie die Adaption an einen Alltag mit sozial stabilem Empfangsraum mit Beruf und Freizeitgestaltung.

Wir sind eine offen geführte Therapiestation mit rehabilitativem Ansatz. Die Patienten kommen auf unsere Station, nachdem sie im geschlossenen Bereich bereits Absprachefähigkeit und Therapiemotivation bewiesen haben.

Unsere Behandlungsziele

Auf der Basis der bereits erfolgten und in der Eingewöhnungszeit überprüften Diagnostik und Zielformulierung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der Folgendes anstrebt:

  • Stabilisierung der Suchtmittelabstinenz (Durchsprechen des Themas Sucht (Rückfallprophylaxe, Funktion der Sucht erkennen und ersetzen, erarbeiten und trainieren von Bewältigungsstrategien für Rückfallrisikosituationen)
  • Persönlichkeitsentwicklung (individuell: z. B. Deliktbearbeitung, erkennen und verstehen von Verhaltensmustern, Förderung von angemessener, hilfreicher zwischenmenschlicher Interaktion und Verbesserung von Problembewältigungsfertigkeiten)
  • Entwicklung konkreter Resozialisierungsinhalte (Entlasssituation realistisch gestalten unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz, Wohnsituation, sinnvoller und realistisch umsetzbarer Freizeitgestaltung, Anbindung an Selbsthilfegruppe)
  • Tagesstruktur
  • Basisfertigkeiten eines selbstverantwortlichen Lebens
  • Soziale Kompetenzen
  • Belastungserprobung durch Arbeiten
  • Förderung von Körpergefühl und Kreativität

Spezialangebote

  • Soziale-Kompetenz-Gruppe
  • R & R–Training
  • Lebenspraktisches Training
  • Suchtspezifische Wissensgruppe
  • Akupunktur
  • Klangschalenmassage
  • Aromapflege- und Entspannungs-Angebote
  • Projekte zur Gestaltung des Stationsmilieus
  • Freizeitpädagogik
  • Gartengestaltung

Station M 10

Station M 10

Stationsauftrag

Entsprechend dem gesetzlichen Auftrag der Besserung und Sicherung ergeben sich Therapieauftrag und Therapieanspruch.

Die Station M 10 hat den Auftrag, unter Beachtung der öffentlichen Sicherheit mit psychiatrischen, psychotherapeutischen und rehabilitativen Maßnahmen Patienten auf die Entlassung aus dem Maßregelvollzug vorzubereiten.

Behandlungsziele

Unser Gesamtziel ist es, den einzelnen Patienten auf eine im Rahmen seiner Möglichkeiten so weit möglich eigenständige und selbstbestimmte Lebensweise vorzubereiten. Weitere Ziele bestehen darin, den Patienten individuell auf ein straffreies Leben in der Gesellschaft hinzuführen und die psychische Stabilität zu fördern und zu erhalten:

  • Auseinandersetzung mit der psychischen Grunderkrankung und der eigenen Störungsproblematik
  • Die Fähigkeit, Frühwarnsymptome zu erkennen und den richtigen Umgang damit zu erlernen
  • Erlernen des eigenständigen und verlässlichen Umgangs mit der Medikation
  • Distanzierung von delinquenten Verhaltensmustern
  • Entwicklung deliktprophylaktischer Strategien anhand von Deliktbearbeitung
  • Verbesserung sozialer Kompetenzen, Einüben eigenverantwortlicher Alltagsstrukturierung und Haushaltsführung, Praktizieren sinnvoller Freizeitgestaltung
  • Entwicklung der Fähigkeit, in einer betreuten Gemeinschaft mit den dazugehörigen Rechten und Pflichten leben zu können
  • Entwicklung einer realistischen Entlassperspektive
  • Wiedereingliederung in die Gesellschaft nach individuellen Möglichkeiten

Spezialangebote

  • Stressbewältigungstraining (SBT)
  • Therapeutisches Klettern
  • Schulisches Angebot und Kognitives Training
  • Anti-sexuelle-Aggressions-Training (ASAT) für den gesamten § 63 StGB-Bereich
  • Patientenfreizeiten